Die ersten Farming-Jobs in Legends of Arthengard funktionieren. Holz hacken, Steine schlagen und alle weiteren geplanten Jobs laufen durch, zumindest technisch.
Das Prinzip dahinter ist bewusst simpel und wird sich auch in der fertigen Version nicht grundlegend ändern. Ein Spieler schickt seinen Charakter für eine bestimmte Anzahl Stunden auf einen Job, wartet ab, und bekommt danach die Ressourcen gutgeschrieben, entweder ins persönliche Inventar oder direkt ins Stadtlager. Kein aktives Eingreifen, kein ständiges Klicken. Der Charakter arbeitet im Hintergrund, während der Stream weitergeht.
Das ist kein Zufall, sondern ein Designprinzip. Legends of Arthengard soll den Stream begleiten, nicht ersetzen. Wer auf Twitch schaut, ist dort wegen des Streamers und der Community, nicht wegen eines Spiels, das die volle Aufmerksamkeit fordert. Idle bedeutet hier also nicht lazy, sondern respektvoll gegenüber dem eigentlichen Kontext.
Was dabei vielleicht überrascht: Jobs sind nicht nur Ressourcenquellen, sie formen auch den Charakter. Jeder Job trainiert bestimmte Attribute und lässt andere minimal verkümmern. Wer seinen Charakter dauerhaft Holz hacken schickt, wird stärker und zäher, verliert dabei aber ein wenig Geschick und Köpfchen. Das zwingt zur Überlegung, welche Rolle ein Charakter in der Stadt langfristig spielen soll, und gibt der Community als Ganzes eine natürliche Spezialisierung.
Der Weg bis hierhin war nicht ganz gerade. Ein paar Bugs haben mehr Zeit gebraucht als die eigentliche Arbeit am Jobsystem, aber jetzt läuft es. Was noch aussteht, ist das Ganze auch vernünftig aussehen zu lassen. Bisher habe ich mich komplett aufs Backend konzentriert, das Frontend ist ehrlich gesagt noch in einem Zustand. Erst funktionieren, dann hübsch machen.